Datenschutzerklärung
Stand: 04.11.2026
1. Verantwortliche
Naomi Eschment, INKREDIBLE TATTOO ART / SOULPOINT, Im Hahn 2, 56237 Nauort, Deutschland. Datenschutzanfragen: naomi.tattoo.ink@gmail.com.
2. Website-Aufruf und geschützter Inhaberbereich
Beim Abruf werden technisch erforderliche Verbindungsdaten wie IP-Adresse, Abrufzeit und angeforderte Adresse an die Hosting-Infrastruktur übermittelt. Bereitstellung und Schutz vor Missbrauch erfolgen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist ein sicherer, funktionsfähiger Betrieb. Umfang und Dauer etwaiger Anbieterprotokolle sind noch zu klären.
Die Terminanfrage ist ohne ChatGPT-Anmeldung nutzbar. Für den geschützten Inhaberbereich wird die ChatGPT-Anmeldung verwendet. Bei der Inhaber-Anmeldung erhält die Anwendung eine Nutzerkennung, E-Mail-Adresse und gegebenenfalls einen Namen. Kalenderverwaltung, Anfragenverwaltung, Gmail-Einstellungen und private Testfunktionen besitzen zusätzliche serverseitige Inhaberkontrollen. Die Kunden-Terminanfrage verlangt keinen Zugriff auf ein eigenes Google-Konto.
Im Buchungsformular sind keine Analyse-, Werbe- oder externen Schriftartendienste eingebunden. Die Plattform kann für Anmeldung und sichere Bereitstellung technisch erforderliche Cookies oder ähnliche Sitzungstechniken einsetzen. Der Portalcode setzt keine Analyse- oder Werbe-Cookies. Einzelheiten zu plattformseitigen Verarbeitungsvorgängen beschreiben die verlinkten Anbieterinformationen.
3. Terminauswahl und offene Anfragen
Wir verarbeiten die gewählte Marke (Tattoo/Piercing), Leistung, Vor- und Nachnamen, E-Mail-Adresse, Handynummer sowie den ausgewählten Beginn und das daraus berechnete Ende des Termins. Es gibt keine frei eintragbaren Wunschzeiten. Die Pflichtangaben werden zur Zuordnung, Rückmeldung und E-Mail-Verifizierung benötigt; ohne sie ist eine Online-Anfrage nicht möglich. Ihre Angabe ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Bitte keine Gesundheitsdaten über die Terminanfrage übermitteln.
Zweck ist die Bearbeitung Ihrer Anfrage, die Verfügbarkeitsprüfung und die persönliche Terminabstimmung als vorvertragliche Maßnahme auf Ihren Wunsch, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Kenntnisnahme der Datenschutzhinweise ist keine Werbeeinwilligung. Terminanfragen können rund um die Uhr eingegeben werden; auswählbar sind nur die angebotenen Zeitfenster. Ein ausgewählter Zeitraum wird während der E-Mail-Verifizierung zehn Minuten vorgehalten. Nach erfolgreicher Codeprüfung wird er als offene Anfrage blockiert. Erst die persönliche Bestätigung durch das Studio macht den Termin endgültig. Die automatische E-Mail-Verifizierung ersetzt diese Zusage nicht. Eine automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO oder Profiling findet im implementierten Anfrageablauf nicht statt.
4. E-Mail-Code, Speicherung und Missbrauchsschutz
Bereits beim Anfordern des Codes werden die Formulardaten vorübergehend in der Datenbank gespeichert, zusammen mit einer zufälligen Kennung, einem geheimnisgestützten Prüfwert des Codes, Erstellungs- und Ablaufzeit, Versuchszähler und Versandstatus. Die vorläufige Zeitreservierung und ihr Ablauf werden ebenfalls gespeichert. Der Code gilt zehn Minuten; höchstens fünf Prüfversuche sind vorgesehen. Für Begrenzungen werden IP-Adresse und E-Mail-Adresse serverseitig in geheimnisgestützte Prüfwerte umgewandelt. Die Anwendung speichert dafür nicht die rohe IP-Adresse in ihren Begrenzungstabellen. Dies schließt Verbindungsprotokolle der Hosting-Anbieter nicht aus.
Grundlage des Missbrauchsschutzes ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz vor automatisierten Anfragen und unbefugter Nutzung fremder Adressen). Nach erfolgreicher Codeprüfung und Kalenderabgleich wird die Anfrage mit Kontaktdaten, ausgewähltem Zeitraum, Status, Referenzkennung und Zeitstempeln gespeichert. Verwaltungszugriff haben ausschließlich berechtigte Inhaber. Eine automatische Übernahme in die Kundenkartei des getrennten Studio Managers ist derzeit nicht angeschlossen.
5. Gmail, Google-Kalender und weitere Empfänger
Der Server versendet den Bestätigungscode über die Gmail API an die angegebene E-Mail-Adresse. Absender ist naomi.tattoo.ink@gmail.com. Google verarbeitet die hierfür übermittelte Empfängeradresse und den Nachrichteninhalt. Die endgültige Terminbestätigung erfolgt persönlich durch das Studio; der aktuelle Kalender-Verwaltungsablauf verschickt dabei keine zusätzliche automatische Kunden-E-Mail.
Zur Ermittlung freier Termine fragt der Server belegte Zeiträume aus den von der Inhaberin ausgewählten Google-Kalendern ab. Kunden sehen nur verfügbare Zeitfenster, keine Namen, Kontaktdaten oder Titel fremder Kalendereinträge. Nach E-Mail-Bestätigung werden Leistung, Terminbeginn und -ende sowie Name, E-Mail-Adresse und Handynummer in einem privaten, als offen gekennzeichneten Eintrag im verbundenen Studiokalender gespeichert. Die Inhaberin kann diesen bestätigen oder absagen. Zeitfenster und Status werden auch in der Portal-Datenbank geführt, um Überschneidungen zwischen Tattoo und SOULPOINT zu verhindern.
Die Autorisierungen der Inhaberin für Gmail und Kalender werden getrennt und serverseitig verschlüsselt gespeichert. Sie benötigen für Ihre Kundenanfrage keine Google-Freigabe. Der private Inhabertest speichert seine Testdaten getrennt; ein ausdrücklich ausgelöster Kalender-Funktionstest erzeugt ausschließlich einen markierten Testblock, der anschließend wieder entfernt wird.
Technisch eingesetzt werden ChatGPT Sites als Bereitstellungsplattform, Cloudflare Workers als Serverlaufzeit, Cloudflare D1 als Datenbank sowie Google OAuth, Gmail API und Google Calendar API. Zugriff erhalten Naomi und die für Betrieb, Terminverwaltung bzw. Versand benötigten Dienstanbieter. Namentlich freigegebene Studiomitarbeiter können nach Anmeldung im getrennten Teamkalender Titel, Beginn, Ende und Status aller Einträge des verbundenen Studiokalenders lesen. Beschreibungen, Kontaktdatenfelder, Anhänge und Gesundheitsakten werden über diese Teamansicht nicht übertragen. Die Inhaberverwaltung bleibt gesondert geschützt. Für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum nennen die Sites-Bedingungen OpenAI Ireland Ltd. als Vertragspartner. OpenAI beschreibt die Verarbeitung der über veröffentlichte Sites erhobenen Daten als Auftragsverarbeitung. Für das hier nach Angaben der Inhaberin verwendete ChatGPT-Plus-/Pro-Konto ist die veröffentlichte Datenschutzvereinbarung für ChatGPT Sites zugeordnet. Sie beschreibt die Verarbeitung der über eine veröffentlichte Site erhobenen personenbezogenen Daten; die Inhalte des Erstellungs-Chats sind davon getrennt.
Weitere Anbieterinformationen: Cloudflare-Datenschutzhinweise und Google-Datenschutzhinweise. Google nennt für Nutzer seiner Dienste im Europäischen Wirtschaftsraum grundsätzlich Google Ireland Limited. Für Versand und Studiokalender wird weiterhin das normale Gmail-Konto naomi.tattoo.ink@gmail.com verwendet. Ein Google-Workspace-Vertrag wird für dieses Konto nicht vorausgesetzt. Ein möglicher späterer Wechsel ist noch nicht umgesetzt und würde eine erneute Prüfung und Aktualisierung dieser Hinweise erfordern.
Eine Verarbeitung außerhalb der EU bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums, etwa in den USA, ist nicht ausgeschlossen. OpenAI nennt für die im Sites-Datenschutzvertrag erfassten Übermittlungen Standardvertragsklauseln oder einen Angemessenheitsbeschluss als Grundlage. Informationen zu den jeweils eingesetzten Garantien können über den oben genannten Kontakt angefragt werden. Eine ausschließliche Speicherung in Deutschland oder der EU wird nicht zugesichert. Die konkrete D1-Datenbankregion sowie Fristen für Anbieterprotokolle und Sicherungskopien sind noch nicht nachgewiesen; sie werden aus dem Studiostandort nicht abgeleitet.
6. Speicherdauer und Löschung
Anfragedaten werden nur so lange benötigt, wie die Bearbeitung und gegebenenfalls die anschließende Termin- oder Vertragsabwicklung es erfordert. Anschließend sind sie zu löschen, soweit keine konkret einschlägige gesetzliche Aufbewahrungspflicht oder notwendige Rechtsverfolgung entgegensteht (Art. 6 Abs. 1 lit. c bzw. f DSGVO). Betroffene Daten sind dann auf den jeweiligen Zweck zu beschränken.
Die Zehn-Minuten-Frist beendet die Codegültigkeit und die vorläufige Reservierung. Abgelaufene Code-Datensätze werden bei einem späteren Aufruf der Buchungs- oder Export-API gelöscht, wenn ihr Ablauf mehr als 24 Stunden zurückliegt. Nicht verifizierte, vorläufige oder abgelaufene Reservierungsdatensätze und alte Belegungseinträge werden bei solchen Aufrufen nach mehr als 24 Stunden bereinigt. Begrenzungszähler werden nach mehr als 48 Stunden und quittierte Übergabeeinträge nach mehr als sieben Tagen bei API-Aktivität entfernt.
Die Bereinigung abgelaufener Code-Vorgänge und der genannten technischen Hilfsdaten ist weiterhin von API-Aufrufen abhängig. Ohne diese Aufrufe kann die Speicherung länger dauern. Die Bereinigung des getrennten Studio Managers gilt nicht automatisch für dieses Portal. Private Buchungstestdaten können zusätzlich über die geschützte Testdatenverwaltung entfernt werden; Kundenanfragen und Gmail-Autorisierung sind davon nicht betroffen.
90-Tage-Regel für abgeschlossene Terminabstimmungen: Der vorbereitete Ablauf wählt ausschließlich bestätigte oder abgesagte Portaltermine aus, deren Ende mehr als 90 Tage zurückliegt. Offene Anfragen sowie laufende oder ungeklärte Kalenderabgleiche bleiben zur Bearbeitung erhalten; ein vergangenes Termindatum allein beendet keine offene Anfrage. Zuerst wird der anhand seiner Portal-Kennung geprüfte Google-Kalendereintrag entfernt. Anschließend werden die zugehörige Portal-Anfrage und ihre Kopien in Code-Vorgängen, Übergabewarteschlange und Zeitbelegung gemeinsam entfernt. Schlägt die Kalenderbereinigung fehl, bleiben die lokalen Daten für die Klärung erhalten. Pro Lauf werden höchstens fünf alte Termine bearbeitet.
Für diesen Ablauf ist ein stündlicher Wartungsplan eingerichtet. Ein Live-Aufruf wurde am 04.11.2026 um 00:02 Uhr bei gesperrter Löschung mit null Löschungen und null Fehlern dokumentiert. Das bestätigt diesen Aufruf, keine lückenlose zukünftige Ausführung.
Aktueller Status der 90-Tage-Regel: Gesperrt. Der Wartungsaufruf prüft den Zustand, entfernt aber keine Termine. Die vorbereitete 90-Tage-Regel ist derzeit keine automatisch ausgeführte Löschfrist.
Diese Regel erfasst keine E-Mails im Postfach und keine beim Anbieter verbleibenden Sicherungs- oder Protokollkopien. Die vorhandene Gmail-Freigabe erlaubt ausschließlich den Versand; eine Postfachlöschung ist nicht implementiert. Auch die separate Kundenkartei, Einwilligungen und gegebenenfalls aufbewahrungspflichtige Geschäftsunterlagen werden durch diese Portalroutine nicht gelöscht. Für diese Bereiche sind eigene Fristen und Verfahren festzulegen. Es wird keine vollständige Löschgarantie für Anbieterprotokolle, Sicherungen oder das Postfach behauptet.
7. Abgrenzung zu Studio-Unterlagen, Einwilligungen und Werbung
Das Portal fragt weder Geburtstag und Anschrift noch Anamnese, Befunde oder Unterschriften ab und bietet keine Datei-Uploads. Der bestehende geschützte Studio Manager ist davon getrennt. Die Verarbeitung echter Kunden- oder Gesundheitsakten muss für dessen konkrete Nutzung gesondert dokumentiert werden; bei Gesundheitsdaten ist zusätzlich eine tragfähige Ausnahme nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO erforderlich. Die vorhandenen Studio-Datenschutzunterlagen vom 07.01.2025 beschreiben unter anderem KissCal, Gesundheitsdaten und Werbenachrichten. Sie werden nicht als Beschreibung dieses Portals eingebunden. Das Portal versendet weder Geburtstagsgrüße noch Newsletter oder SMS und veröffentlicht keine Kundenfotos. Durch Absenden einer Terminanfrage wird keine Einwilligung in Werbung, Gesundheitsdatenverarbeitung oder einen Tattoo-/Piercing-Eingriff eingeholt. Aufklärung und entsprechende Einwilligungen erfolgen gesondert. Die Studio-AGB werden durch die Kenntnisnahme dieser Datenschutzhinweise nicht zusätzlich akzeptiert.
8. Ihre Rechte
Sie haben unter den gesetzlichen Voraussetzungen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit (Art. 15–20 DSGVO). Bei Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen können Sie aus Gründen Ihrer besonderen Situation widersprechen (Art. 21 DSGVO). Soweit eine Verarbeitung auf Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit für die Zukunft widerrufen; die bisherige Rechtmäßigkeit bleibt unberührt. Wenden Sie sich dafür an die oben genannte E-Mail-Adresse.
Sie können sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO), insbesondere am Aufenthaltsort, Arbeitsplatz oder Ort des vermuteten Verstoßes. Für das Studio in Rheinland-Pfalz: Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz.